Di 29. Jan 2008
Use Cases und User Stories
Beitrag von Thomas Lieder in Agilität, Architektur, Project Management
Thomas Lieder ist Mitarbeiter der Setzwein IT-Management GmbH und spezialisiert auf Softwarearchitekturen und agiles Projektmanagement.
In klassischen Vorgehensmodellen werden Anforderungen häufig in Form von Use Cases beschrieben, in agilen Modellen ist hingegen meist von User Stories die Rede. Die Vermutung, es würde hier nur die gleiche Idee neu benannt ist zwar naheliegend aber falsch. Eine sehr treffende Unterscheidung hat Alistair Cockburn gefunden:
“A user story is the title of one scenario, whereas a use case is the contents of multiple (related) scenarios.”
Außerdem ist die Differenzierung zwischen klassischen und agilen Methoden an dieser Stelle nicht zielführend. Use Cases sind auch - oder gerade - im Kontext agiler Methoden sinnvoll, da sie im Gegensatz zu User Stories ein vollständigeres Bild des Projektumfanges geben und die einzelnen Anforderungen zueinander in Beziehung setzen. Eine ausführliche Erörterung findet sich ebenfalls bei Alistair Cockburn: “Why I still use use cases“. Ebenfalls lesenswert ist in diesem Zusammenhang Jens Coldewey: “Use Cases, User Stories und Akzeptanztests“.
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Eine Reaktion auf “ Use Cases und User Stories ”
Kommentare:
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30. Januar 2008 um 1:44
Alistair hat dazu mittlerweile eine eigene Seite in seinem Wiki gemacht: A User Story is….
Dass er mir darin die Urheberschaft zuschreibt, ist zwar freundlich, aber nicht korrekt. Es war seine Erklärung, die ich lediglich zusammen gefasst habe