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Planung und Agilität




 

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Einer der Vorteile agiler Verfahren ist die Möglichkeit, Änderungen systematisch zu berücksichtigen. Statt auf einem einmal definierten Scope und Endtermin zu beharren, sind Änderungen mit jeder Iteration möglich. Diesen Vorteil wird ein Product Owner gerne nutzen, dennoch benötigt er natürlich auch eine zeitliche Abschätzung für das Gesamtprojekt.

Eine elegante Lösung für den Zwiespalt aus „wir wissen sicher, dass es Änderungen geben wird“ und „wir möchten wissen, wann eine gegebene Menge an Funktionen umgesetzt ist“, hat Jens Coldewey gefunden: Er schlägt eine Planung mit einer stetig abnehmenden Velocity vor. Die Velocity spiegelt dann nicht so sehr die Leistungsfähigkeit des Teams wieder, sondern vielmehr, wie viel des ursprünglich angenommenen Funktionsumfang in einem Sprint umgesetzt wird. Die Velocity für weiter in der Zukunft liegende Sprints wird verringert und gibt damit wieder, dass es Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung geben wird.

Weitere Details zu der Methode finden sich in seinem Artikel im Objektspektrum.

 

 

Quelle Foto: © Cult12 – Fotolia.com

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