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Workshop Versus – die Erfindung einer neuen Methode




 

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Vor einem guten Monat befand ich mich mitten in den Vorbereitungen zu meiner Blauen Stunde rund um das Thema Gamification. Im Rahmen dieser Vorbereitungen machte ich mir vermehrt Gedanken darüber, wie ich sowohl Workshop als auch Präsentation so gestalten kann, dass sie informativ, attraktiv und zugleich besser zugänglich sein würden. Viele verworfene Ansätze und Entwürfe später kam mir dann die zündende Idee. Wieso nicht den ganzen Workshop gamifizieren? Wieso keine neue Methode konzipieren mit welcher sich Inhalte spielerisch und nachhaltig vermitteln lassen?

Diese Idee gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich im ersten Schritt direkt damit begann mithilfe des 35 Gamification Mechanics Toolkits einen groben Rahmen anzulegen, auf dessen Basis ich meinen bis dahin losen Gedanken zu dieser potentiellen Methode eine abstrakte Form geben konnte. Welche Gamification Elemente würden im Rahmen eines Workshop Sinn ergeben und welche wären eher hinderlich? Nach mehreren Durchgängen bei denen ich mir diese Fragen immer wieder stellte, lag mir dann ein erstes, stark vereinfachtes Konstrukt vor. Ich wusste also, welche Elemente ich mit dieser, noch nicht greifbaren, Methode abdecken möchte.

Daraufhin begann der wohl kniffligste Part des ganzen Unterfangens – wie bringe ich das Ganze jetzt auch noch in eine brauchbare Form? Einfach sollte es sein, portabel, schnell verständlich und in der Vorbereitung möglichst nicht allzu aufwendig. Die Wahl fiel daher auf eine Kombination aus digitaler Visualisierung und analoger Interaktion – eine Präsentation und ein eigens angefertigtes Kartenspiel. Nach einem Besuch im örtlichen Laden für Bastelbedarf und viele Skizzen später entstand so der ersten Prototyp und mit ihm die Gewissheit, dass diese Idee für viel mehr geeignet sein wird als nur für den kommenden Gamification Workshop. Es folgten zahlreiche Iterationen, Testläufe und Anpassungen im Hinblick auf eine allgemeine Anwendbarkeit, auch auf Basis von Feedback und Verbesserungsvorschlägen. Dann stand sie endlich – die erste Version von „Workshop Versus“, einem Methoden-Framework für Workshops, welcher auf die ganze Workshoplänge ausgelegt, den Lerneffekt und Unterhaltungswert spürbar steigert.

Natürlich ist eine Methode nur dann wirklich nützlich, wenn sie für ihre Anwendung frei zur Verfügung steht. Daher freue ich mich an dieser Stelle besonders, Ihnen im Anhang dieses Blogbeitrags eine vollständige (deutsche) Anleitung für „Workshop Versus“ zur Verfügung stellen zu können. Ich hoffe, dass Sie bei deren Anwendung ebenso viele positive Erfahrungen machen. Persönlich freue ich mich natürlich sehr über jeden Workshop der mithilfe dieser Methode angenehmer und unterhaltsamer gestaltet werden kann. Fühlen Sie sich an dieser Stelle daher auch herzlich dazu eingeladen, Ihre Erfahrungen, Anregungen und Ihr Feedback mit mir zu teilen!

Anleitung: Workshop_Versus

Quelle Foto: Daniel Rosga privat

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